Ratgeber · 2 Min. Lesezeit
Defektes Handy verkaufen
Gesprungenes Display, schwacher Akku oder Wasserschaden: Auch kaputte Handys sind noch Geld wert. Wir zeigen, wer sie ankauft und wann sich eine Reparatur lohnt.
Zuletzt geprüft am
Lohnt es sich, ein kaputtes Handy zu verkaufen?
Ja, fast immer. Ankäufer reparieren defekte Geräte in großen Stückzahlen günstiger, als du es könntest, oder nutzen sie als Ersatzteilspender. Ein aktuelles iPhone mit Displaybruch bringt oft noch rund ein Drittel dessen, was es intakt wert wäre.
Wichtig: Die Preisunterschiede zwischen den Ankäufern sind bei defekten Geräten besonders groß. Wer bei intakten Geräten vorne liegt, ist bei defekten oft nicht der Beste. Ein Vergleich lohnt sich hier doppelt.
Was zählt als defekt?
| Schaden | Wird angekauft? | Hinweis |
|---|---|---|
| Display gesprungen | Ja, sehr häufig | Auch wenn der Touchscreen noch funktioniert |
| Rückseite gesprungen | Ja | Bei iPhones oft teurer zu reparieren als das Display |
| Akku schwach oder aufgebläht | Ja | Aufgeblähte Akkus nicht verschicken, siehe Hinweis unten |
| Wasserschaden | Meist ja | Preis stark reduziert |
| Kamera, Lautsprecher, Tasten | Ja | Funktionsfehler genau angeben |
| Gerät startet nicht | Teilweise | Nicht alle Ankäufer nehmen Totalausfälle |
| Aktivierungssperre / FRP aktiv | Nein | Konten vorher unbedingt entfernen |
Reparieren oder defekt verkaufen?
Faustregel: Eine Reparatur lohnt sich nur, wenn Reparaturkosten + Ankaufspreis defekt < Ankaufspreis intakt ist. Bei einem günstigen Display-Tausch auf einem aktuellen iPhone kann das aufgehen, bei älteren Geräten fast nie.
| Beispiel | Defekt verkaufen | Reparieren und verkaufen |
|---|---|---|
| Aktuelles Pro-Modell, Display | Oft rund ein Drittel des Werts | Kann sich lohnen, wenn die Reparatur deutlich weniger kostet als der Wertunterschied |
| Drei Jahre altes Standardmodell | Kleiner, aber sicherer Betrag | Reparatur frisst meist den Mehrerlös |
| Wasserschaden | Meist die bessere Wahl | Ausgang ungewiss |
So verkaufst du dein defektes Handy
- 1Schaden genau prüfen
Notiere alles, was nicht funktioniert. Je genauer deine Angabe, desto weniger Überraschungen bei der Prüfung.
- 2Daten sichern und Konten entfernen
Auch bei defektem Display geht das oft noch per Computer. Ohne entfernte Konten kauft kein Händler an.
- 3Zustand „Defekt“ wählen
Im Vergleich oben dein Modell und den Zustand „Defekt“ auswählen. Du siehst sofort, wer am meisten zahlt.
- 4Sicher verpacken
Gesprungenes Glas mit Klebeband oder Folie abdecken, damit sich keine Splitter lösen.
Was ist dein Gerät wert?
Jetzt alle Ankaufspreise vergleichen.
Welches Handy ist defekt?
Ausführung
In welchem Zustand ist es?
Gerissenes Display, defekter Akku, Wasserschaden oder eine Funktion fällt aus. Zustände erklärt
Häufige Fragen.
Wer kauft defekte Handys an?
Die meisten großen Ankaufportale kaufen auch defekte Geräte. Welche das für dein Modell sind, zeigt der Vergleich, wenn du den Zustand „Defekt“ wählst.
Was bekomme ich für ein Handy mit Displayschaden?
Bei aktuellen Modellen oft rund ein Drittel des Preises für ein intaktes Gerät, bei älteren Modellen weniger. Den genauen Betrag zeigt der Vergleich mit dem Zustand „Defekt“.
Kann ich ein Handy verkaufen, das nicht mehr angeht?
Teilweise. Einige Ankäufer nehmen auch Geräte, die nicht mehr starten. Wichtig ist, dass keine Aktivierungssperre aktiv ist. Die kannst du aus der Ferne über icloud.com/find bzw. dein Google-Konto entfernen.
Wie entferne ich die Konten, wenn das Display kaputt ist?
Beim iPhone über icloud.com/find, bei Android über myaccount.google.com → Sicherheit → Deine Geräte. Beides geht ohne Zugriff auf das Handy.